Medienspiegel

„Der Manuscriptum-Verlag wurde 1988 von Thomas Hoof gegründet. Der gelernte Buchhändler und Gründer der Warenhauskette Manufactum verlegt Bücher, die offen rechtes Gedankengut postulieren. Hoof weite in seinem Verlag die Ressentiments des konservativen Bürgertums aus, schreibt der „Spiegel“, und eröffne die gesamte Kampfzone rechten Denkens: „gegen Amerika, gegen das Reden über den Holocaust, gegen die Demokratie“. Und gegen Feminismus.

Frankfurter Rundschau 06.10

„Höcke bestätigte über einen AfD-Sprecher gegenüber ze.tt, dass er die Buchmesse auch in diesem Jahr wieder besuchen werde. Er wird dort am Freitagabend, den 12. Oktober, um 19 Uhr sein Buch Nie zweimal in denselben Fluss vorstellen.“

Ze.tt 05.10

„Kurz vor Beginn der Frankfurter Buchmesse hat die Amadeu-Antonio-Stiftung die Öffentlichkeit davor gewarnt, der extremen Rechten auf der Schau erneut eine Bühne zu bieten. Der neurechte Antaios-Verlag und andere Akteure hätten im vergangenen Jahr eine „gelungene Inszenierung“ hinbekommen, sagte Timo Reinfrank, Geschäftsführer der Stiftung, in Frankfurt.“

Frankfurter Rundschau 28.09.2018

„In Deutschland wie europa- und weltweit erleben wir zunehmend beängstigende Ressentiments und menschenfeindlichen Rassismus. In dieser Situation ist es uns unbegreiflich, dass sich so viele, die in unserer Buchbranche arbeiten, weiterhin nicht positionieren, geschweige denn engagieren“

https://verlagegegenrechts.com/2018/09/13/statement-zur-frankfurter-buchmesse-dem-rechtsruck-entschlossen-entgegentreten-in-frankfurt-und-ueberall/

Im vergangenen Jahr hatte es am Stand eines rechtsgerichteten Verlages auf der Buchmesse Tumulte gegeben. Auch in diesem Jahr will die Messe den Auftritt von rechten Verlagen nicht verbieten – sie hält aber inhaltlich dagegen.

Hessenschau 11.09.2018

„Am 14. Oktober, dem Buchmesse-Samstag, herrscht am späten Nachmittag in Halle 4.2. Chaos. Gegendemonstranten unterbrechen mit lautem Protest die Veranstaltung des rechtsextremen Antaios-Verlages. Rund 100 von ihnen stehen ebenso vielen Anhängern von Verleger Götz Kubitschek gegenüber. Auf der Bühne zwei Vertreter der völkischen Identitären Bewegung. Im Publikum: AfD-Anhänger, bekannte Neonazis und Autoren des Antaios-Verlages. Es kommt zu Rangeleien. Die Bilder gehen durch die Medien.“

Frankfurter Rundschau 12.09.2018

„Dabei sein aus der rechten Ecke werden dagegen wieder der Manuscriptum-Verlag, dessen Koje voriges Jahr unter nicht völlig geklärten Umständen über Nacht verwüstet worden war, und die Wochenzeitung „Junge Freiheit“. Ihre Stände liegen eng beisammen an einer peripheren und gut kontrollierbaren Stelle, so will es das Konzept der Messeleitung.

Frankfurter Allgemeine 13.09.2018